Mit der Einführung allein ist eine Transition noch nicht abgeschlossen. Erst wenn der neue oder geänderte Zustand in die reguläre Betriebslogik überführt ist, gilt die Änderung als wirklich übernommen. Dazu gehören insbesondere die Einbindung in Monitoring, Sicherung, Dokumentation, Wartungsverfahren und betriebliche Zuständigkeiten.
Die Betriebsübergabe sorgt dafür, dass ein Service nicht als „gerade eben produktiv gewordenes Projekt“ im System verbleibt, sondern als regulärer Teil des Bestands behandelt werden kann. Der Unterschied zwischen eingeführt und sauber übernommen ist gerade in kleineren Umgebungen wichtig, weil sonst leicht halbfertige Übergangszustände im Dauerbetrieb verbleiben.
Betriebsübergabe ist damit die bewusste Schließung der Lücke zwischen technischer Produktivsetzung und nachhaltiger Betriebsfähigkeit.