Änderungen müssen im Rahmen der Transition erkennbar, nachvollziehbar und in ihrem Status bewertbar sein. Es muss klar sein, was geändert wird, in welchem Stadium sich die Änderung befindet, welche Auswirkungen zu erwarten sind und wann ein neuer Zustand als produktiv gilt.
Dieses Prinzip dient der Transparenz und der betrieblichen Steuerbarkeit. Unsichtbare oder nur informell mitgetragene Veränderungen erschweren nicht nur die Abstimmung, sondern auch Validierung, Nachverfolgung und spätere Analyse. Transition braucht deshalb Sichtbarkeit in Planung, Umsetzung und Ergebnis.
Sichtbarkeit von Änderungen schafft damit einen klaren Veränderungskontext. Sie sorgt dafür, dass Übergänge nicht als diffuse Nebenbewegungen im System stattfinden, sondern als bewusste, beobachtbare und architektonisch einordenbare Vorgänge.