Die Transition-Prinzipien beschreiben die Regeln, nach denen Veränderungen in diesem Home-Rechenzentrum vorbereitet, umgesetzt und in den laufenden Betrieb überführt werden. Sie ergänzen damit die Architektur- und Interaktionsprinzipien um eine eigene Perspektive: Nicht mehr der statische Sollzustand steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie dieser Sollzustand unter realen Betriebsbedingungen geordnet erreicht oder verändert wird.
Ihr Zweck besteht darin, Veränderung nicht dem Zufall, situativer Improvisation oder rein technischer Opportunität zu überlassen. Gerade in einer Umgebung, die bereits produktiv genutzt wird, muss jede Transition so gestaltet sein, dass sie Risiken begrenzt, bestehende Strukturen respektiert und die spätere Betriebsfähigkeit von Anfang an mitdenkt. Transition ist deshalb kein technischer Zwischenschritt, sondern ein eigener Ordnungsraum zwischen Design und Betrieb.
Die nachfolgenden Prinzipien legen fest, nach welchen Maßstäben Änderungen umgesetzt werden. Sie schaffen einen verbindlichen Rahmen dafür, wie neue oder geänderte Services in die bestehende Umgebung eingebracht, validiert, dokumentiert, gegebenenfalls zurückgenommen und schließlich in einen stabilen Regelbetrieb überführt werden.