Der Stable Core bildet den zentralen, stabilen Kern der Gesamtarchitektur des Förster HomeRZ.
Er definiert diejenigen Services und Funktionen, deren zuverlässiger Betrieb zwingende Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit aller darüberliegenden Ebenen ist.
Seine Einordnung erfolgt damit nicht auf technischer, sondern auf architektonischer und strategischer Ebene:
Der Stable Core beschreibt nicht konkrete Implementierungen, sondern legt fest, welche Teile des Systems unter allen Umständen stabil und verfügbar sein müssen.
- Sicherstellung der grundlegenden Betriebsfähigkeit
Der Core stellt die minimal notwendigen Funktionen bereit, damit das HomeRZ arbeitsfähig bleibt.
- Stabile Basis für alle weiteren Service-Ebenen
Alle nachgelagerten Services bauen auf dem Core auf und sind von dessen Verfügbarkeit abhängig.
- Reduktion von Komplexität im kritischen Bereich
Der Core wird bewusst schlank gehalten, um maximale Stabilität zu gewährleisten.
- Klare Abgrenzung von kritisch und nicht-kritisch
Es wird eindeutig definiert, welche Funktionen zum Core gehören – und welche bewusst nicht.
Der Stable Core ist die unterste logische Ebene innerhalb der Service-Struktur und bildet die Grundlage für:
- Core-by Services als den Core erweiternde, aber nicht existenzielle Funktionen
- Infra Services als konsumierende Betriebsdienste
- Admin- und User Services als Schnittstellen zur Nutzung
Dabei gilt:
- Ausfall des Stable Core = Ausfall des Gesamtsystems
- Ausfall nachgelagerter Ebenen ≠ Ausfall des Core
Der Stable Core ist der Maßstab für:
- die Priorisierung von Stabilität gegenüber Funktionalität
- die Auswahl und Gestaltung von Technologien
- die Festlegung von Resilienzmaßnahmen
- die Definition von Betriebsgrenzen und Notbetriebsfähigkeit
Er zwingt damit zu einer bewussten Entscheidung:
Was ist wirklich systemkritisch – und was nicht?
Das Ergebnis ist eine Architektur, die nicht von oben nach unten gedacht wird, sondern vom stabilen Kern aus wächst.