Das Förster HomeRZ verfolgt einen differenzierten Ansatz bei der Umsetzung von Resilienz:
Redundanz und Ausfallsicherheit werden nicht pauschal maximiert, sondern gezielt dort eingesetzt, wo sie einen klaren technischen und betrieblichen Nutzen bieten.
- Gezielte Erhöhung der Verfügbarkeit
Kritische Services werden abgesichert, ohne das Gesamtsystem unnötig zu verkomplizieren.
- Effizienter Ressourceneinsatz
Redundanz wird nur dort aufgebaut, wo sie tatsächlich erforderlich ist.
- Vermeidung von Scheinsicherheit
Komplexe Hochverfügbarkeitskonstrukte ohne realen Mehrwert werden vermieden.
- Klare Priorisierung von Services
Verfügbarkeitsanforderungen werden differenziert und bewusst festgelegt.
- Differenzierung nach Service-Kritikalität
Core- und Core-by-Services erhalten eine höhere Absicherung als nachgelagerte Dienste.
- Resilienz auf geeigneter Ebene umsetzen
Hochverfügbarkeit wird bevorzugt auf Plattform- oder Architekturebene realisiert (z. B. Virtualisierung), nicht in jedem einzelnen Service.
- Bewusste Akzeptanz von Ausfällen
Nicht-kritische Services dürfen temporär ausfallen, ohne unmittelbaren Handlungsdruck.
- Definition von Wiederanlaufstrategien
Für jeden Service ist festgelegt, wie er im Fehlerfall wiederhergestellt wird.
Dieses Prinzip bedeutet nicht, dass maximale Verfügbarkeit für alle Systeme angestrebt wird.
Vielmehr gilt:
- Redundanz ist kein Selbstzweck.
- Zusätzliche Komplexität kann die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen.
- Eine einfache, stabile Lösung kann sinnvoller sein als ein komplexes HA-Setup.
Resilienz wird bewusst gestaltet – nicht pauschal maximiert.
Dieses Prinzip steht in enger Verbindung zu:
- „Stabilität vor Feature-Fülle“
- „Einfachheit vor Komplexität“
- „Virtualisierung als zentraler Enabler“
Es stellt sicher, dass das HomeRZ nicht durch maximale Redundanz, sondern durch gezielt eingesetzte, wirksame Ausfallsicherheit geprägt ist.