Die Kommunikation zwischen Services folgt grundsätzlich der definierten Schichtenlogik des Gesamtsystems. Dienste interagieren nicht beliebig miteinander, sondern innerhalb der architektonisch vorgesehenen Ebenenstruktur. Kommunikation ist damit nicht nur eine technische Möglichkeit, sondern ein bewusst gestalteter Bestandteil des Service Designs.
Dieses Prinzip stellt sicher, dass sich die Ordnung der Architektur auch im tatsächlichen Zusammenspiel der Services widerspiegelt. Die Service-Ebenen sollen nicht lediglich beschreibende Kategorien sein, sondern sich in realen Kommunikationsbeziehungen erkennbar wiederfinden. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Ebene Leistungen bereitstellt, welche sie konsumiert und an welcher Stelle eine Interaktion architektonisch verortet ist.
Schichtengebundene Kommunikation verhindert damit, dass sich im Laufe der Zeit informelle Querbeziehungen und gewachsene Sonderpfade etablieren, die zwar funktional möglich, architektonisch jedoch nicht gewollt sind. Sie ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Ebenenstruktur des Home-Rechenzentrums nicht nur beschrieben, sondern auch praktisch eingehalten wird.