Verbesserungen sollen sich auf reale Betriebsdaten, beobachtete Muster und tatsächliche Erfahrung stützen. Maßgeblich sind nicht theoretisch denkbare Probleme, sondern solche Auffälligkeiten, Schwächen oder Entwicklungspotenziale, die sich im Betrieb konkret zeigen oder aus belastbaren Informationen ableiten lassen.
Dieses Prinzip bindet CSI unmittelbar an die Realität des Systems. Monitoring-Daten, Ereignisse, Incidents, Problemursachen, Leistungswerte, wiederkehrende manuelle Tätigkeiten oder dokumentierte Reibungen bilden die eigentliche Grundlage sinnvoller Weiterentwicklung. Verbesserungen entstehen damit nicht aus hypothetischer Unzufriedenheit, sondern aus der strukturierten Auswertung dessen, was das System tatsächlich zeigt.
Verbesserungen auf reale Daten zu stützen erhöht zugleich Priorisierungssicherheit und Glaubwürdigkeit. Es hilft, zwischen echtem Bedarf und bloßer technischer Versuchung zu unterscheiden, und sorgt dafür, dass Verbesserung nicht von abstrakten Idealbildern, sondern von gelebter Systempraxis ausgeht.